Messebrücke Leipzig, Straße des 18. Oktober

2.Platz
Konkurrierendes Gutachterverfahren Messebrücke Leipzig

Prämisse für die Idee ist eine subtile und zurückhaltende Akzentuierung eines Stadtraumes. Die einstigen Torhäuser mit ihrem Grundkörper aus vier Pfeilern bilden die Strategie für die Neuaufstellung der Brückengeometrie.

Vier quadratische Stützen bilden den Mittelpunkt der Brücke und markieren im übertragenen Sinne das Gleisfeld als ein Tor. Die massiven Stützen werden in Achsenebene in Form von Lichtkuben weitergeführt. Das Konstruktionsprinzip des Dreifeldträgers orientiert sich in seiner Aufteilung am historischen Vorbild.

Die Brücke ist Mittler zwischen unterschiedlichen Stadträumen. Die westlich gelegene Rampenanlage des Stadtbalkons wird durch einen neuen Brückenvorplatz ergänzt. Der Platz als Schlusspunkt der Treppenanlage und inszenierten Rückblick auf die Stadt. Im Zentrum der beiden den Vorplatz umschreibenden Halbkreise steht je eine Amerikanische Eiche.

Sie sind Reminiszenz an die einstigen Torhäuser an dieser Stelle, aber auch Vorbote der geordneten Baumreihen auf der anderen Brückenseite. Auf dieser Seite mündet eine Allee aus sechs Baumreihen eben dieser Amerikanischen Eiche in einen neuen rechteckigen Vorplatz. Bewusst soll hier das Ende des Parks markiert werden mit der Brücke als Tor zur Stadt.

Visualisierungen: Fuchshuber Achitekten GmbH

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