Bacharchiv

Sanierung eines historischen Gebäudeensembles für das Bachmuseum mit Anbau eines neuen Archivs im Blockinneren im Thomaskirchhof in Leipzig

Das barocke Bosehaus am Thomaskirchhof war Wohnhaus eines engen Freundes der Familie Bach. An dieser authentischen Wirkungsstätte des berühmtesten Thomaskantors wurden für die wichtigste deutsche Bach-Forschungsstätte Arbeits- und Ausstellungsflächen geschaffen.

Neben der behutsamen Sanierung des historischen Gebäudeensembles entstand eine neue bauliche Hülle für die einzigartigen Sammlungen des Bach-Museums. Die Eingriffe innerhalb des historischen Gebäudes schaffen neben der Erweiterung der Bibliothek mit neuen Magazinen einen Lesesaal mit direktem Blick zur Thomaskirche. Mit dieser Neugestaltung sind die historischen Ausstellungsräume erstmals barrierefrei erschlossen.

Im Erdgeschoß des Hofflügels erschließt das neugeschaffene Foyer den historischen Ausstellungsbereich ebenso wie den barocken „Sommersaal“, als seltenes Beispiel eines bürgerlichen barocken Konzertsaales.

Der einzige nach außen sichtbare Eingriff in das Gesamtensmble ist die monolithische, im Blockinneren halbversenkte „Schatzkammer“. In diesem klimatisierten, nach strengen konservatorischen Gesichtspunkten errichteten Herzstück des Museums werden erstmalig die in Leipzig erhaltenen Bachschen Originalhandschriften der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Umgeben ist dieser steinerne Anbau von einem liebevoll angelegten öffentlich zugänglichen Barockgarten.

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