Fregehaus Hotel

Im Zuge der Wiederbelebung des barocken Kaufmannshauses, wurde in den Hofflügeln des historischen Fregehauses ein Boutique-Hotel entwickelt.

Gestalterische Grundidee war der maximale Erhalt der historischen Substanz und die sparsame Kombination mit qualitätvollen neuen Möbeln und Einbauten. Der wesentliche architektonische Eingriff ist die Neukonzeption der gesamten Erschließung mit dem Ziel, möglichst viele Zimmer auf den Barocken Innenhof auszurichten. Der Grundriss des weitestgehend im Original erhaltenen Südflügels erhält (mit bauaufsichtlicher Sondergenehmigung) seine historische Bauform der barocken Enfilade. Wo originale Raumfassungen vorhanden waren, wie im Salon im zweiten Stock, wurden lediglich wenige gebrochene Dielen ersetzt, die Vertäfelungen blieben unangetastet, selbst auf einen Neuanstrich wurde bewusst verzichtet.

Alle Umbauten erfolgten konstruktiv so sparsam, wie irgend möglich, wo Bauteile und Materialien neu eingebracht werden mussten, wurden zeitgenössische Gebrauchtmaterialien wie Türen und Beschläge eingesetzt. Die einfachen Stuckkehlen wurden nach historischem Vorbild vor Ort gefertigt und verbleiben sichtbar, nur gewachst, während die historischen Stuckelemente im Deckenton gestrichen sind.

Als Bodenbeläge dienen massive Eichendielen und - wo aus Brandschutzgründen erforderlich - Zementfliesen. Alle alten Fenster, einschließlich noch im Original vorhandener Barockfenster, wurden erhalten und durchrepariert.

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Fotos: Peter Eichler

Mitarbeiter in diesem Projekt