Fassaden- und Umnutzungsstudie zur Revitalisierung eines Hochhauskomplexes, Mainzer Landstraße/Weserstraße, Frankfurt (Main)

An einer der wichtigsten Verkehrsadern Frankfurt /Mains reihen sich entlang der Mainzer Landstraße diverse Hochhäuser. Sie bestimmen zusammen mit den Hochpunkten entlang des Taunusparks maßgeblich die für Deutschland einzigartige Stadtsilhouette Frankfurts.

Im Rahmen einer Studie betrachteten wir zunächst das Erscheinungsbild des Bestandsobjektes näher. Die Architektur mit abgerundeter, aufgeglaster Ecke ist typisch für die frühen 90er Jahre.

Im Zuge unserer Betrachtung bewerteten wir diese jedoch als zu schwach, gerade in Bezug auf die Hochhäuser, als direkte Nachbarn in der Straßenflucht. Um das Potential der Überhöhung zu nutzen, stärkten wir sie durch ein stufenweises Zurücksetzen zur Ecke hin. Zusätzlich gewinnt das Haus an Vertikalität durch ein Fassadensystem aus Lisenen, das durch verschiedenartige Ausprägung eine ablesbare Einteilung in Sockel, Obergeschosse und Krone schafft. Großstädtische Fassadenmotive wie das optische Zusammenziehen von Geschossen sowie einem Mezzaningeschoss als Fuge zwischen Sockel und den Obergeschossen schaffen eine expressive Anmutung. Das Haus erhält so einen unverwechselbaren Charakter in der Straßenabfolge und vermittelt zwischen der niedrigen Nachbarbebauung und den Hochhäusern.

Visualisierungen: Fuchshuber Achitekten GmbH

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