Max-Liebermann-Str.

Umbau und Umnutzung eines denkmalgeschützten ehemaligen Lazaretts zu Wohnzwecken

Im Norden Leipzigs entwickelte sich nach der Reichsgründung 1871 eine der größten Militärstädte Deutschlands. Neben der klassischen Kasernenarchitektur entstanden für klar umrissene Sonderfunktionen wie die Heeresbäckerei, Lazarette oder Offizierswohnanlagen kleine, in sich geschlossene Quartiere von hohem gestalterischem Anspruch.

Die Anlagen wurden bis Anfang der 1990er Jahre abgeschirmt von der Stadt und weitestgehend unverändert durch die rote Armee genutzt.

Begünstigt durch die Lage in der Nähe des neuen Automobil-Clusters gelingt seitdem schrittweise die Rettung dieser Ensembles, die oft eher an ideale Gartenstädte als an Militärarchitektur erinnern.

Einer der jüngsten Komplexe ist das Heereslazarett, welches um 1910 als damals medizinisch hoch innovatives Pavillon-Krankenhaus errichtet wurde, architektonisch bereits im Stil der Reformarchitektur gehalten.

Für einen Leipziger Projektentwickler wandeln wir den Komplex in eine familienfreundliche Wohnstadt um. Dadurch, dass der Entwurfsprozess parallel zur Aufstellung des Bebauungsplanes stattfindet, können wir eine optimale Abstimmung zwischen Städtebau, Denkmalschutz und Hochbauplanung koordinieren.

Visualisierungen: Fuchshuber Architekten GmbH

Mitarbeiter in diesem Projekt