Pandion "Infinity"

Neubau eines mehrteiligen Wohnungsblocks mit 274 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 160 Stellplätzen in der Conrad-Blenkle-Straße, Berlin

Das Grundstück liegt am Rand einer aufgelockerten Grün- und Sportanlage innerhalb eines Quartiers mit weitestgehend geschlossener Blockrandbebauung. Der zur Stärkung der stadträumlichen Struktur ausgebildete Block wird an zwei gegenüberliegenden Ecken eingerückt, sodass sich zwei kleine Quartiersplätze herausbilden. Der Platz zwischen Conrad- Blenkle-Straße und Paul-Heyse-Straße orientiert sich nach Westen und wird ein Ort des Ankommens und der Begegnung werden. Der Platz an der Ostecke zwischen Rudi-Arndt-Straße und Fritz-Riedel- Straße reagiert auf die städtebauliche Figur des Velodroms. Beide Plätze ermöglichen eine besondere Adressbildung für die darüber erschlossenen Häuser.

Die entstehende städtebauliche Figur gliedert nicht nur die Baumasse zum Stadtraum, sondern verleiht auch dem Blockinneren Spannung. Die Außenkanten des Blocks vermitteln die jeweils vorgefundenen straßenräumlichen Bezüge. In der Conrad-Blenkle-Straße findet außerdem die 4 m Vorgartenzone Beachtung. Das Pandion „Infinity“ erhält somit seinen Charakter sowohl durch die städtebauliche Form als auch durch den Bezug zum gegenüberliegenden Velodrom.

Die aus dem Städtebau abgeleiteten Vorplätze bilden einladende Gesten zum Ensemble. Die übergeordnete Farbgestaltung gliedert das Gesamtensemble in zwei Hälften, welche an den Vorplätzen aufeinandertreffen. Hier befinden sich auch die Zugänge zum Blockinneren. Der Hof wird als eigenständige grüne “Oase” ausgebildet, welche als privater Rückzugsraum für die Bewohner gedacht ist.

Das Quartier wird von 10 Treppenhäusern erschlossen, welche pro Geschoß 2-4 Wohneinheiten barrierefrei erschließen. Die Wohngeschosse sind so angelegt, dass jede Familienwohnung als „durchgesteckte“ WE immer eine Südausrichtung (Südwest/Südost) erhält.

Visualisierungen: bloomimages

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