Peissnitz Palais

1.Platz
Einladungswettbewerb – Wohnen im Mühlenviertel, 30 Wohneinheiten für die Burgstraße 38, Halle/Saale

„Jede Veränderung, die keine Verbesserung ist, ist eine Verschlechterung.“ – Adolf Loos

Das Grundstück liegt nordwestlich der Altstadt, südlich der Burg Giebichenstein am Schnittpunkt der städtischen Blockrandbebauung an der Burgstraße zur aufgelockerten Villenbebauung südlich der Peißnitzstraße.

Die Grundfrage der Bearbeitung des Wettbewerbes war die nach Abriss oder Erhalt des Bestandes. Nach der Devise von Adolf Loos haben wir uns entschieden, die relativ gut erhaltene und für eine Umnutzung gut geschnittene Altbausubstanz zu erhalten.

Ein zweites wesentliches Thema ist der „Genius Loci“ an der Schnittstelle zwischen städtischer Zeilenbebauung, freistehender Einzelvillen und der Parklandschaft an der Peißnitz. Städtebaulicher Kern war der Erhalt des alten Stadtbaumes im Zentrum des Grundstückes an der Peißnitzstraße, die Wiederherstellung des Altbaus als edles städtisches Wohnpalais und die Gestaltung des viergeschossigen Neubaus als zeitgemäße städtische Villa. Das Ensemble wird abgerundet durch das kleine Remisengebäude.

Die effiziente Tragstruktur und Flächenvorgabe des Altbaus ermöglicht die Anordnung gut geschnittener Grundrisse in unterschiedlichen Wohnungsgrößen, ohne die Tragstruktur des Gebäudes zerstören zu müssen. Das traditionsreiche Caféhaus im Erdgeschoss wird in seiner alten Form oder als Ladengeschäft wiederbelebt.

Visualisierungen: Fuchshuber Achitekten GmbH

Mitarbeiter in diesem Projekt