Rigaer Straße

Errichtung eines Wohnquartiers mit 132 Wohneinheiten, gemeinschaftlicher Tiefgarage sowie einem Einzelhandel im Erdgeschoss in der Rigaer Straße 36-38, Berlin.

Der Entwurf umfasst die straßenseitige Blockrandschließung einer Lücke, die der Abriss eines Supermarktes und einer Kfz-Werkstatt hinterlassen hat sowie die Erweiterung der Bebauung durch Berlin-typische Hinterhäuser.

Aus seiner Fassadengestaltung sind drei Einzelhäuser ablesbar, die sich mit ihrer Fassaden- bzw. Gebäudestruktur gut in die Rigaer Straße eingliedern. Alle drei haben verklinkerte Sockel, unterscheiden sich aber in der Art und Qualität der Putzoberflächen ab dem 2. Obergeschoss. Putzbänder unterteilen die Fassaden horizontal und vertikal.

An das straßenseitige Gebäude anschließend befinden sich die Hinterhäuser, welche sich in ihrer Höhe an die Nachbarbauten anpassen. Ihre Fassaden sind weniger auffällig, das Sockelgeschoss setzt sich durch einen anderen Putz von den übrigen Geschossen ab und das Staffelgeschoss zieht sich optisch zurück.

So entstehen drei Innenhöfe, die durch Übergänge miteinander verbunden sind. Sie sind mit Frei- und Spielflächen sowie Privatgärten gestaltet und bieten eine hohe Aufenthaltsqualität.

Fotos: Andreas Schwarz, Visualisierung: Fuchshuber Architekten GmbH

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