Wohnen am Nottekanal

Wettbewerb zur Errichtung einer attraktiven Wohnsiedlung in der Stadt Königs Wusterhausen, um das zu beplanende Grundstück optimal in den bestehenden Stadtkern einzubinden.
Geplant sind der Neubau von drei Quartieren mit insgesamt 12 Gebäuden, unterteilt in sechs Stadtvillen und sechs Wohnriegeln, auf dem 28.500 qm großen Grundstück direkt am Nottekanal.

Die Grundidee des Entwurfs ist die geplante Bebauung in den Wald zu integrieren. Die kleinteilige Bebauung der Umgebung soll aufgenommen und im Plangebiet fortgeführt werden. Umgeben von Grünflächen und Bäumen stehen die Häuser in verschiedenen Gruppierungen und bilden so drei in sich geschlossene Wohnquartiere.

Die Städtebauliche Grundkomposition ermöglicht die Entstehung eines zentralen Nachbarschaftsplatzes mit Sitzelementen und Spielbereichen, während sich die Gebäude der einzelnen Quartiere um einen privaten und geschützten Innenhof formieren. Der Nachbarschaftsplatz, welcher sich zentral durch das gesamte Wohnquartier von West nach Ost erstreckt, lädt zum gemeinsamen Verweilen ein. Hier ordnen sich ein Community Garden, eine Tribüne sowie Spiel- und Sportstätten an. So entsteht ein Ort des Miteinanderseins, des gemeinsamen Lebens.

Um das äußere Erscheinungsbild optisch zu minimieren und die Gemeinschaftshöfe zu umschließen, werden die länglichen Riegelgebäude mittig abgewinkelt und somit verkürzt und unterteilt. Dies unterstützt den Eindruck einer kleinteiligen Bebauung und fügt sich dadurch optimal in die Umgebung ein. Bei der Anordnung der Gebäude wird eine Entwicklung von Ost nach West sichtbar: von den Gebäuderiegeln zu Stadtvillen. Zusätzlich verringert sich nach Westen hin optische die Gebäudehöhe. Während die Gebäuderiegel dreigeschossig sind, haben die Stadtvillen jeweils zwei Vollgeschosse und ein zurückspringendes Staffelgeschoss mit Dachterrasse.

Visualisierungen: Fuchshuber Architekten GmbH

Mitarbeiter in diesem Projekt