Wohnen an der Nuthe

2. Platz
Werkstattverfahren zum Neubau eines Wohnquartiers in Potsdam.

Das zu beplanende Gelände befindet sich zwischen der nördlich gelegenen Lotte-Pulewka-Straße und der südlichen Friedrich-List-Straße. Besonderes Element des Grundstücks ist die im Süden anliegende Nuthe. Das Entwurfsareal umringt das Grundstück der ehemaligen Jute-Spinnerei. Auf einer angrenzenden Fläche befindet sich die denkmalgeschützte, ehemalige Direktorenvilla.

Der Entwurf sieht eine offene Blockbebauung vor, die das Areal an seinen Grenzen sinnvoll fasst. Im Südosten bilden die beiden Studentenwohnheime als Einheit einen starken Auftakt. Zur Lotte-Pulewka-Straße wird das Ensemble durch drei Wohnhäuser fortgeführt, welche sich um einen halböffentlichen Hof gruppieren. Den Abschluss nach Südwesten bilden drei freistehende Einzelbaukörper. Idee ist, Räume zwischen den Bestandsgebäuden und den Neubauten auszubilden und somit ein zusammenhängendes Ensemble zwischen Neu und Alt zu schaffen.

Die Gebäude sind überwiegend mit vier Geschossen und einem Dachgeschoss vorgesehen. Nach Süden sind die Gebäude dreigeschossig geplant. Zwei aufgesetzte Geschosse bilden hier ein Tor zur Spinnerei aus. Die Wohngeschosse sind so angelegt, dass jede Familienwohnung als „durchgesteckte“ WE immer eine Südausrichtung erhält.

Visualisierungen: Albrecht Lutter

Mitarbeiter in diesem Projekt